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Die Bienenflüsterer

„Wir müssen lernen, mit den Augen der Bienen zu sehen; denn wenn es den Bienen gut geht, geht es dem Menschen auch gut.“, sagen Antonio Gurliaccio und Moses Martin Mrohs aus Karben. Beide arbeiten in der Eventbranche und hatten 2012 den Kinofilm „More than Honey“ gesehen, in dem es um das weltweit verbreitete Bienensterben geht. Das hat ihr Leben verändert. Antonio nahm Imkerlehrgänge, lernte in Polen und in der Schweiz die uralte Form der Waldbienenhaltung kennen, und zusammen gründeten sie die „Bienenbotschaft“, um den bedrohten Insekten zu helfen. Heute bauen sie Naturnistplätze für die Honigbiene, um den Tieren die natürlichen Lebensbedingungen zurückzugeben und so die Gesundheit der Völker zu stärken.

Kleines Bienenmuseum Oberlichtenau

Ein einzigartiges Museum im Pulsnitztal, am Fuße des Keulenberges

Geschichte

Kleines Bienenmuseum

 

Kleines Bienenmuseum
  • Das Museum befindet sich in einem über 200 Jahre alten renovierten Fachwerkhaus.
  • Im Grundstück kann man einen Lehr-und Schaubienenstand besuchen.
  • Im Jahre 1994 begann die Sammlung mit einem einigermaßen erhaltenen Bienenkorb und einer Beute.
  • 1995 zeigte die Sammlung bereits über ca.150 imkerliche Klein- und Großgeräte.
  • Am 30. April 1995 wurde in einem feierlichen Akt das Bienenmuseum eröffnet.
  • Der überwiegende Teil der Exponate stammt aus dem Nachlaß des Imkerfreundes und Tischlermeisters Paul Haase aus Friedersdorf bei Pulsnitz. Seine Tochter hat die Exponate als Dauerleihgabe dem Museum zur Verfügung gestellt.
  • 1998 kamen wertvolle Dokumente aus dem Nachlaß des Reinzüchters und Imkermeisters Karl Kummer aus Burkersdorf bei Frauenstein dazu. Die Zuchtlinie „Kummer“ ist vielen Imkern ein Begriff.

Sehenswürdigkeiten

Der Lehrbienenstand am Kleinen Bienenmuseum

 

Der Lehrbienenstand am Kleinen Bienenmuseum
  • Modell einer kompletten Belegstelle
  • verschiedene Beuten; auch Modelle davon
  • einige Honigschleudern  aus früherenZeiten; Geräte zur Honiggewinnung
  • das Honigglas im Wandel der Zeiten
  • Modell eines Wachsschmelzers sowie Wachsblöcke, die die fehlerhafte Verarbeitung von Wachs zeigen
  • Arbeitsschutzkleidung und Arbeitsgeräte
  • Geräte zur Weiselzucht
  • Zerlegbares Modell der Honigbiene
  • Schautafel zur Entwicklung der Biene
  • jahrzehntealte Fachbücher und Bienenzeitungen
  • Urkunden und Körscheine und viele weitere sehenswerte Exponate

Hinweis: Wir nehmen gern nicht mehr benötigtes Gerät, das historischen Wert hat und das der Nachwelt erhalten werden soll, dankbar entgegen.